Bailando - Tanzschuhe, Tanzkleidung, Sreetwear, Abendmode in Freiburg


Tipps & Tricks


Finden Sie hier Antworten auf die Fragen:

  1. Wie sollte ein Tanzschuh passen? Auf was muß ich beim Kauf achten?

  2. Welche Funktion hat eine Chromledersohle?

  3. Kriterien für den Kauf eines Spitzenschuhs

  4. Wie wird ein neuer Spitzenschuh präpariert, damit ich mit ihm tanzen 
    kann?  

  1.   Wie sollte ein Tanzschuh passen? Auf was muß ich beim Kauf achten?

    Da der Tanzschuh dem Fuß speziellen Halt geben muß, sollte er eher "satt" gekauft werden.
    Das heißt die Ferse sollte fest im Schuh sitzen und sich beim Gehen nicht hoch und runter bewegen.

    Bei Tanzschuhen wird meist sehr weiches Nappaleder verarbeitet das sich schon nach kurzem Tragen weitet - dies sollte ebenfalls bei der Größenwahl berücksichtigt werden.

    Damen sollten sich mit der Höhe Ihres Absatzes nicht überfordern.
    Dies gilt im Speziellen für Pfennigabsätze, die nur eine geringe Standfläche bieten und somit nur einem stabilen gesunden Fuß ausreichend Halt bieten.

    Bei Fußfehlhaltungen oder Halux Valgus Problemen kann ein zu hoher Absatz dazu beitragen, dass der Tänzerin der Spaß am Tanzen schnell vergeht.

  2.  Welche Funktion hat eine Chromledersohle?

    Die Chromledersohle ermöglicht dem/der Tänzer/in auf gewachstem Parkettboden ausreichend zu drehen aber nicht wegzurutschen.
    Das Tanzbodenwachs setzt sich beim Tanzen in die Chromledersohle und macht sie dadurch wieder sehr rutschig.
    Um den "Samtpfötcheneffekt" wiederherzustellen muß man nach einiger Zeit mit einer Kratzbürste das "fettige" Wachs aus der Sohle bürsten.
     
                                                                                                                  
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  3.   Kriterien für den Kauf eines Spitzenschuhs

    Der Spitzenschuh ist zu groß, wenn
    - zwischen dem Knoten des Zugbandes und dem Rist des Fußes ein
      Zwischenraum besteht
    - der Schuh leicht von der Ferse gleitet
    - sich an der Ferse unterhalb des Zugbandes ein „Tütchen" bildet

    Der Spitzenschuh ist zu klein, wenn
    - die Zehen übereinander gedrückt oder gekrümmt werden, oder ihre natürliche
      Lage auf sonstige Weise schmerzhaft verändert wird
    - sich der Tunnelzug der Fersenkappe beim demi-plie stark in die Achillesferse
      drückt.

    Der Spitzenschuh ist zu schmal, wenn
    - wenn der längste Zeh im Spitzenstand nicht die Schuhspitze berührt und somit
      der Schwerpunkt im Schuh zu hoch liegt  - kein Bodenkontakt.

    Der Spitzenschuh ist zu breit, wenn
    - die Zehen im Spitzenstand das ganze Körpergewicht tragen müssen, da der 
      Schaft des Spitzenschuhs den Fuß nicht hält.

    Der Spitzenschuh sitzt richtig, wenn
    - die Zehen die Schuhspitze gerade leicht berühren
    - der Fuß von allen Seiten unterstützt, aber nicht zusammengedrückt wird: es soll ein leichter, stabilisierender Druck empfunden werden.   
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  4. Wie wird ein neuer Spitzenschuh präpariert, damit ich mit ihm tanzen 
    kann?
     
    Bänderannähen:
    Legen Sie die Fersenkappe nach vorne. An der Stelle, an der eine Falte entsteht. befindet sich der Ansatzpunkt für das Annähen der Bänder.
    Die Bänder werden mit einer leichten Schrägung zur Fußspitze angenäht, damit
    sich der Stoff schön an den Rist anschmiegt.


    Das Schnüren der Bänder
    Bitte binden Sie die Bänder in Beugestellung des Fußes (demi-plie), keineswegs bei gestrecktem Fuß. denn dadurch würden sie im demi-plie so gespannt, dass schädliche Druckstellen im Sprunggelenkbereich entstünden. Und immer wieder entstehende Druckstellen können zu Sehnenscheidenentzündungen führen.